
Die anwesenden Wirtschaftsvertreter sahen mehrheitlich in den neuen Abschlüssen einen Schritt in die richtige Richtung und forderten eine größere Einbeziehung der Unternehmen in der Erarbeitung von Kriterien und Anforderungen an die Studiengänge. Eine „Kultur der Weiterbildung“ sei ihrer Meinung nach sowohl an Hochschulen wie auch in den Unternehmen erforderlich. Es wurde deutlich, dass Informationsbedarf über die neuen Abschlüsse besonders bei klein- und mittelständischen Unternehmen bestehe.
Zur Rolle der Qualitätssicherung im Bologna-Prozess betonte die Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz, dass die Verantwortung hierfür bei den einzelnen Hochschulen liege. Das Ziel des Bologna-Prozesses sei die Entwicklung einer Qualitätskultur an Hochschulen; hierfür seien im Berlin-Kommuniqué einzelne Leitlinien formuliert worden. Das European Network for Quality Assurance in Higher Education, ENQA, sei beauftragt worden, anerkannte Standards und Verfahren für die Qualitätssicherung bis 2005 zu erarbeiten.
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