Bild von Studenten und Professoren
English | Impressum | Kontakt | Hilfe | Suche |  

11./12.3.2004, Lausitz: "Bachelor und Master auf der Zielgeraden - Was bedeutet der Bologna-Prozess für die Evaluierung?"

Zahlreiche Hochschulvertreter diskutierten mit Vertretern aus Evaluations- und Akkreditierungsagenturen und Vertretern aus der Wirtschaft am 11. und 12. März an der Fachhochschule Lausitz anlässlich der fünften Arbeitstagung des Netzwerkes der Berlin-Brandenburgischen Fachhochschulen über den Stand, die Perspektiven und die Probleme von Bachelor und Master auf der „Zielgeraden“ und welche Rolle die Qualitätssicherung im Bologna-Prozess einnehme.

Die anwesenden Wirtschaftsvertreter sahen mehrheitlich in den neuen Abschlüssen einen Schritt in die richtige Richtung und forderten eine größere Einbeziehung der Unternehmen in der Erarbeitung von Kriterien und Anforderungen an die Studiengänge. Eine „Kultur der Weiterbildung“ sei ihrer Meinung nach sowohl an Hochschulen wie auch in den Unternehmen erforderlich. Es wurde deutlich, dass Informationsbedarf über die neuen Abschlüsse besonders bei klein- und mittelständischen Unternehmen bestehe.

Zur Rolle der Qualitätssicherung im Bologna-Prozess betonte die Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz, dass die Verantwortung hierfür bei den einzelnen Hochschulen liege. Das Ziel des Bologna-Prozesses sei die Entwicklung einer Qualitätskultur an Hochschulen; hierfür seien im Berlin-Kommuniqué einzelne Leitlinien formuliert worden. Das European Network for Quality Assurance in Higher Education, ENQA, sei beauftragt worden, anerkannte Standards und Verfahren für die Qualitätssicherung bis 2005 zu erarbeiten.

Weitere Informationen zu den Ergebnissen der Tagung und der einzelnen Workshops finden Sie hier:

Beiträge der Referenten
Programm